Keine Sanktionen gegen Nord Stream 2 wären wichtiger Schritt

Pressemitteilung von Klaus Ernst, 19. Mai 2021

„Sollte der US-Präsident sich tatsächlich dazu entschlossen haben, von der unsäglichen völkerrechtswidrigen Sanktionspolitik der USA gegen Nord Stream 2 abzurücken, dann begrüße ich das sehr. Allein die Idee, den Geschäftsführer eines Unternehmens ohne jeden USA-Bezug, das eine komplett legale Pipeline baut, mit Sanktionen zu belegen, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Wenn Joe Biden diese Idee zurückweist, dann beweist er damit Vernunft und keine Schwäche“, kommentiert Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie im Deutschen Bundestag, Meldungen über einen Verzicht der US-Administration auf direkte Sanktionen gegen Nord Stream 2. Ernst weiter:“ (…)

https://www.linksfraktion.de/presse/pressemitteilungen/detail/keine-sanktionen-gegen-nord-stream-2-waeren-wichtiger-schritt/

und ergänzend

https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/nord-stream-2-joe-biden-verzichtet-auf-sanktionen-a-fff45b12-dbc7-4fbe-8fb8-047a2f91d3c9

Kommentar GB:

Wie die diesbezügliche US-Politik zu bewerten ist, ergibt sich aus dem Artikel.

Das Projekt liegt eindeutig im deutschen und auch im gesamteuropäischen Interesse, auch wenn die diesbezüglichen Partialinteressen einiger osteuropäischer Staaten dabei unberücksichtigt bleiben; ihnen entgehen die Einnahmen aus der Gasdurchleitung.

Es sieht jetzt so aus, daß die Pipeline in absehbarer Zeit vollendet und in Betrieb genommen werden kann. Das ist m. E. sehr erfreulich.

 

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