Jüdisches Kulturgut in Mainz, Speyer und Worms jetzt Unesco-Welterbe

Mauern und Grabsteine zeugen vom früheren Glanz der mittelalterlichen SchUM-Gemeinden und laden ein zu einer Spurensuche ins „Jerusalem am Rhein“. Nun sind die SchUM-Gemeinden das erste jüdische Welterbe in Deutschland.

Von Gastautor

Als SchUM-Städte sind die mittelalterlichen jüdischen Gemeinden Mainz, Worms und Speyer weltweit bekannt. SchUM, das Wort erschliesst Juden auf der ganzen Welt einen Kosmos an Geschichten, Regeln und Traditionen. Die drei Gemeinden schlossen sich um 1200 zusammen und prägten das west- und mitteleuropäische Judentum. Heute erinnern Teile mittelalterlicher Synagogen, Ritualbäder, Gemeindehäuser, Grabsteine sowie unzählige Geschichten an die frühere Blütezeit und laden ein zu einer Zeitreise ins „Jerusalem am Rhein“.

von Anna Fries (KNA)

Jüdisches Kulturgut in Mainz, Speyer und Worms jetzt Unesco-Welterbe