Zur Einführung des Islam-Unterrichts

09. 07. 2021

Hartmut Krauss

Schon 2010 (sic!) zu diesem „Spuk“ die klare, nach wie vor gültige Gegenposition :

Universitäre Imamausbildung und Einführung von Islamunterricht:

Mit Siebenmeilenstiefeln in die falsche Richtung –

Stellungnahme zur forcierten Etablierung islamischer Herrschaftskultur in Deutschland –

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Universitäre Imamausbildung und Einführung von Islamunterricht: Mit Siebenmeilenstiefeln in die falsche Richtung – Stellungnahme zur forcierten Etablierung islamischer Herrschaftskultur in Deutschland

Die jetzt vom Wissenschaftsrat ausgesprochene Empfehlung, Institute für islamische Theologie aufzubauen, ratifiziert nur die längst auf der Islamkonferenz eingeleitete und regierungsamtlich verfolgte Linie, in Deutschland flächendeckend Islamunterricht einzuführen und über diesen Weg den Islam mit den gleichen staatlichen Privilegien und Einflussmöglichkeiten auszustatten wie das autochthone Christentum. Damit wird – entgegen dem Mehrheitswillen der deutschen Bevölkerung, … siehe:

Universitäre Imamausbildung und Einführung von Islamunterricht: Mit Siebenmeilenstiefeln in die falsche Richtung – Stellungnahme zur forcierten Etablierung islamischer Herrschaftskultur in Deutschland

Daraus: „Insofern der Islam als vormoderne Vorschriftenreligion normative Prinzipien verkörpert, die mit den Grundwerten einer menschenrechtlich-demokratischen Gesellschaftsordnung nicht nur nicht vereinbar sind, sondern diesen sogar massiv entgegenstehen (zum Beispiel: Gleichberechtigung von Mann und Frau; Gleichberechtigung von Muslimen und Nichtmuslimen <einschließlich Atheisten>; negative Religionsfreiheit),

erweist sich eine Erziehung im Geiste des Islam als das zentrale Integrationshindernis.

Aus diesem Grund führt die Einführung eines flächendeckenden Islam-Unterrichts absolut in die falsche Richtung, denn sie fördert nicht etwa die politisch-kulturelle Integration der Muslime, sondern trägt nur zur Verfestigung einer auf Abgrenzung bedachten ethno-religiösen Identität bei und fördert damit integrationsabwehrende Einstellungs- und Verhaltensmuster. (…)

Zudem ist es naiv zu glauben, dass staatlicher Islam-Unterricht dazu führt, dass Koranschulen mit zum Teil islamistischen Predigern freiwillig ihre Arbeit einstellen oder aber die häusliche Normierungsgewalt des konservativen Gesetzes-Islam gebrochen wird. Generell wird die staatliche Hofierung, „Anerkennung“ und Privilegierung der islamischen Herrschaftskultur – auch gegenüber dem kulturellen Hintergrund nichtmuslimischer Zuwanderer – letztendlich nicht zur Integration der Muslime führen, sondern entscheidend deren Abgrenzungsmentalität stärken und so die säkular-humanistischen Werte und Orientierungsgrundlagen der europäischen Moderne schwächen.

An Stelle der Einführung von universitärer Imamausbildung wäre die Schaffung von wissenschaftlichen Institutionen zur Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften für das neu einzurichtende Fach „Religions- und Weltanschauungskunde“ das Gebot der Stunde. Darüber hinaus gilt es, endlich auch in Deutschland die Säkularisierung zu vollenden und die staatskirchenrechtlichen Privilegien zu beseitigen. Damit würde auch ein wesentliches Lockangebot an den Islam entfallen und dessen Begehrlichkeit nachhaltig eingedämmt.“

(Hervorhebungen GB)  –

sowie

https://de.rt.com/inland/120351-bayern-fuhrt-islamkunde-und-fangt/?utm_source=Newsletter&utm_medium=Email&utm_campaign=Email