„Ehrenmorde“ haben sehr wohl mit dem Islam zu tun

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Hartmut Krauss

„Ehrenmorde“ haben sehr wohl mit dem Islam zu tun

„Berlins Integrationssenatorin Elke Breitenbach (Linke) sieht in der Tötung der 34-jährigen Afghanin Maryam H., die in Berlin mutmaßlich von ihren Brüdern umgebracht wurde, weil sie die westliche Lebensweise ihrer Schwester nicht gebilligt haben sollen, keinen Ehrenmord.“

Die ideologische De-Islamisierung von Morden aus Gründen der „Ehre“ gehört schon lange zum Grundinventar der Islamapologetik.

Verkannt bzw.  in Abrede gestellt wird dabei Folgendes: Es geht den überindividuell-gruppenideologisch motivierten muslimischen Tätern – im Gegensatz zu individuell-isoliert gesteuerten Eifersuchtsmorden – grundsätzlich um die islamisch-normativ verankerte Durchsetzung ihres patriarchalen Führungsanspruchs in ihrer Familie als Voraussetzung für die „ehrenhafte“ (Wieder-) Anerkennung durch das tradierte Kollektiv.

Denn gerade auch für das islamisch-patriarchalische Konzept der Ehre gilt, dass es mit einem rigiden, totalitär wirksamen Gruppendruck verbunden ist, dem sich der und die Einzelne mit jeweils ganz unterschiedlichen Anforderungen nur durch Ausstieg aus diesem geschlossenen Repressionsmilieu mit seinen absolut geltenden Regeln und Vorschriften entziehen können.

Siehe hierzu:

https://hintergrund-verlag.de/analyse-der-islamischen-herrschaftskultur/ehrenmorde-haben-sehr-wohl-mit-dem-islam-zu-tun/

Kommentar Gam Ler:

Was haben eigentlich Leute in einem westlichen Zuwanderungsland mit säkular-liberalen Lebensnormen verloren, die ihre Verwandten umbringen, weil diese eine „westliche Lebensweise“ führen wollen?

Und wie geisteskrank und würdelos muss eigentlich eine westliche Gesellschaft (und zwar unabhängig von ihrer ökonomischen Basis) sein, die die Anwesenheit dieser Leute nicht nur duldet, sondern Kritik an diesen repressiv-antihumanistischen Zuwanderermilieus obendrein auch noch als „rassistisch“ verleumdet“?

Kommentar GB:

Man vergleiche hierzu:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article233046903/Seyran-Ates-Ehrenmorde-sind-nur-Spitze-des-Eisbergs.html

Hierzu Kommentare (über Hartmut Krauss):

Auf Facebook (mit viel Zustimmung!):

Kian Kermanshai

Sehr geehrte Verkäufer der islamischen Reform,

Sehr geehrter Herr Mansour,

Sehr geehrter Herr Abdul Hakim Ourghi,

Sehr geehrte Frau Seyran Ates,

Sehr geehrter Herr Khorchide,

Sehr geehrte Frau Suzanne Schröter,

Sie sitzen bequem in Ihrem westlichen Zuhause, verkaufen die Reform des Islam an leichtgläubige Westler, die auch noch bereit sind, dafür zu bezahlen, Ihre heiße Luft zu hören und ihre Bücher zu lesen, während Sie alle genau wissen, dass es nie erfolgreich sein wird, da Sie alle nicht einmal Ihre Zielgruppe erreichen. Sie verkaufen Eis an die Eskimos, wenn es doch die Saudis, die Pakistaner, die Syrer, die Ägypter etc. sind, die Ihr Eis brauchen, es aber kategorisch ablehnen auch nur einmal davon zu probieren.

Lassen Sie mich sehen, wie Sie in den Moscheen in Pakistan, Ägypten und Saudi-Arabien hereinspazieren und Ihre „Islamreform“ verkaufen, wenn Sie es wirklich ernst meinen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Sie Angst haben, in diese Länder zu gehen, aus Angst, einen Vorgeschmack darauf zu bekommen, was die Muslime von Ihren Ideen halten.

 

Kian Kermanshahi

Frau Schröter schrieb mir und sagte zu mir, dass sie den Islam nicht so „dämonisieren“ könnte wie ich. Wie auch, sie ist eine Orientromantikerin, die den Islam nicht als fragliche Religion betrachtet, sondern nur ihre „Extremisten“ in ihr.

 

Hartmut Krauss

Zustimmung! Aus meiner kritisch-wissenschaftlichen Perspektive, die den Islam in seiner objektiv vorliegenden Gestalt als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung analysiert, hatte ich Susanne Schröter bislang dem Lager „Islamkritik light“ zugeordnet, das mit dem desorientierenden Begriff „politischer Islam“ operiert (als gäbe es einen „unpolitischen Islam“). Dahinter fällt sie jetzt offensichtlich zurück. So behauptet Sie, dass die muslimische Gemeinschaft in Mitteleuropa mehrheitlich nicht dem „konservativen und orthodoxen Islam“ folgt. Dabei begeht sie den Fehler, eine orthodox-konservative Islamauffassung nur an der Mitgliedschaft in Islamverbänden festzumachen. Zweitens verwechselt sie (wie viele Halberwachte) die Bezugsebenen „Islam“ (als in Koran, Sunna, Scharia objektiv vorliegendes Aussagesystem) und „Muslime“ (subjektives Einstellungssystem). So stellt sie dem „rigiden Islam“ die nicht näher definierte „Breite der Muslime“ entgegen. „Dann würde die allgemeine Islamfeindlichkeit zurückgehen.“ Anstatt die islamische Ungläubigenfeindlichkeit zu fokussieren, plädiert sie nachdrücklich für bekenntnisreligiösen islamischen Religionsunterricht in allen deutschen Ländern und unterliegt dabei der Illusion, damit die Indoktrination in den islamhörigen Herkunftsmilieus und privaten Koranschulen außer Kraft setzen zu können. (Hervorhebung GB)

Etwas mehr zur Kritik dieses Lagers in Kurzform:

https://frankfurter-erklaerung.de/…/saekular…/ und

http://www.faktum-magazin.de/…/hartmut-krauss-warum…/

 

Kommentar Reinhard Hascha:

Es ist immer wieder erstaunlich, dass ein langjährig praktizierender Muslim zu einem atheistischen Ex-Muslim konvertiert, der säkular-konservative Werte unterstützt.

In diesem Zusammenhang ein Fundstück zu Aussagen des Beiruter Theologen Khalil Samir:

Hartmut Krauss: ‚Integration‘ im Zeichen globaler Krisenverflechtung und soziokultureller Konfliktdynamik. Eine analytische Skizze 2006
http://www.glasnost.de/autoren/krauss/integration.html

Der klarsichtige Beiruter Theologe Khalil Samir hat recht, wenn er ungeschminkt feststellt: „Insbesondere Deutschland scheint keinen Mut, kein Rückgrat zu haben und so letztlich islamistischen Gruppen vor der eigenen Tür Vorschub zu leisten. Statt Muslimen, die in Deutschland leben, klare Integrationsregeln vorzugeben, bleiben sie einer Ghettosituation überlassen, die einen Nährboden für alle bietet, die für sich zwar Toleranz fordern, selbst aber intolerante Ideen verfolgen. Die Deutschen neigen zu einer Multi-Kulti-Vorstellung, die weniger romantisch als wertindifferent ist – aus ihrer Hemmung heraus, sich kritisch gegenüber fremden Kulturen zu äußern. Statt sachlich, aber selbstbewusst aufzutreten, schweigen sie.“

Interview

Politischer Islam als Primat der Unvernunft

Der Beiruter Theologe Khalil Samir analysiert die Hintergründe des wachsenden Fundamentalismus in den muslimischen Ländern und beschreibt die Enttäuschung vieler Muslime angesichts des Verhaltens Europas. 15.06.2004

https://de.qantara.de/inhalt/interview-politischer-islam-als-primat-der-unvernunft

Khalil Samir: Auf die meisten Araber wirkt Europa nicht dämonisch, sondern lasch. Insbesondere Deutschland scheint keinen Mut, kein Rückgrat zu haben und so letztlich islamistischen Gruppen vor der eigenen Tür Vorschub zu leisten. Statt Muslimen, die in Deutschland leben, klare Integrationsregeln vorzugeben, bleiben sie einer Ghetto-Situation überlassen, die einen Nährboden für alle bietet, die für sich zwar Toleranz fordern, selbst aber intolerante Ideen verfolgen. Tatsächlich neigen die Deutschen zu einer „Multikulti“-Vorstellung, die weniger romantisch als werte-indifferent ist – aus ihrer Hemmung heraus, sich kritisch gegenüber fremden Kulturen zu äußern. Statt sachlich, aber selbstbewusst aufzutreten, schweigen sie.

Allgemein verbindliche Gesetze sind gut. Aber werden sie von allen Muslimen in Deutschland befolgt? Und wie steht es mit den Deutschen? Haben sie den Mut, ihre Demokratie zu leben? In Deutschland leben drei Millionen Muslime. Wenn die sich wirklich alle in den säkularen Staat integriert hätten, und wenn die Deutschen selbstbewusster wären – und weder in riskante Toleranz noch in riskante Distanzierung ausweichen würden –, dann stünde doch offenen, rationalen Dialogen nichts im Wege.

sowie Reinhard Hascha:

Warum Berlins Sozialsenatorin den Begriff „Ehrenmord“ ablehnt

https://www.tagesspiegel.de/berlin/das-ist-keine-frage-von-herkunft-warum-berlins-sozialsenatorin-den-begriff-ehrenmord-ablehnt/27499734.html?fbclid=IwAR3eWMfULHYkjKqgYJ74qIk2pRLB-2C_isaa_v78t1yw7LOqibnEu9WdnsU

Hinter den Morden steht keine Religion oder Kultur, sondern eine patriarchale Struktur“.

Aber so zu tun, als sei der Mord an Frauen importiert, ist auch nicht richtig.“ Es habe schon immer deutsche Männer gegeben, die ihre Frauen ermordeten. „Das ist keine Frage von Herkunft, sondern eine Frage von Geschlecht. Die meisten Morde an Frauen finden von Männern statt. Und zwar von Männern aus ihrem nahen Umfeld.“

Breitenbach verwende deshalb weiterhin den Begriff „Femizid“.

Meine Meinung (Reinhard Hascha):

Die Linke können oder wollen es nicht begreifen! Femizid und Ehrenmord sind wahrlich nicht dasselbe. Femizid blendet einen Zusammenhang zu einer Religion aus und kann als beliebiger Frauenmord betrachtet werden, was wohl von der Linken beabsichtigt um keine gedankliche und politische Nähe zum Islam aufkommen zu lassen, während Ehrenmord religiös codiert und damit islamisch normiert ist.

Anlehnend an das letzte Zitat könnte auch bei Breitenbach infolge kognitiven Unvermögens zur Erkenntnis des Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung eine  strukturelle Lernbarriere diagnostiziert werden.

Kommentar GB hierzu:

Diese Lernbarriere resultiert aus der Ideologie des Feminismus.

Also haben wir es mit einer Form ideologischer Verblendung zu tun.

Dazu (Auswahl von R. H. ):

EHRENMORDE HABEN SEHR WOHL MIT DEM ISLAM ZU TUN
https://hintergrund-verlag.de/analyse-der-islamischen-herrschaftskultur/ehrenmorde-haben-sehr-wohl-mit-dem-islam-zu-tun/

Eine kurze Betrachtung der islamischen Herrschaftskultur und des aktuellen Radikalislam

https://etzel.wordpress.com/hartmut-krauss-eine-kurze-betrachtung-der-islamischen-herrschaftskultur-und-des-aktuellen-radikalislam/

Als die letztendlich ausschlaggebende Dimension des Islam hat sich vielmehr die aus ihm hervorgehende ›Begründung‹, Legitimierung und gewaltgestützte Verteidigung bzw. Wiederherstellung eines kulturhistorisch spezifischen Systems zwischenmenschlicher Herrschaftsbeziehungen erwiesen. Aktuelle Stichworte sind hier z.B. die staatsislamische Anordnung von Steinigungen und Enthauptungen; Terroranschläge von islamisch inspirierten Tätergruppen; absolut intolerante Massenempörungen gegen Mohammedkarikaturen; totalitäre Unterdrückungs- und Überwachungspraxen seitens islamistischer Massenbewegungen; islamisch codierte Ehrenmorde; …

Islamismus als religiöser Totalitarismus

http://www.gkpn.de/Krauss_Islamismus.pdf

Die Unfähigkeit zu einer selbstkritischen Analyse der eigenen Herrschaftskultur ergibt sich nicht zuletzt aus der kulturspezifisch strikten Verknüpfung von außengeleiteter Selbstachtung und Gruppenehre (Umma, Stamm, Familie). Die Ehrung oder Entehrung des Kollektivs bedeutet gleichzeitig immer auch eine Ehrung oder Entehrung des Einzelnen. Das Aufdecken von Schwächen, Fehlern, Missständen etc. der eigenen Bezugsgemeinschaft würde in diesem normativen Kontext tendenziell als ‚Schande’ oder ‚Netzbeschmutzung’ angesehen, als Anschlag auf die Selbstachtung der Gruppe wie jedes einzelnen Gruppenmitglieds gewertet, folglich negativ sanktioniert und damit tunlichst unterlassen.

In Verbindung mit dem ausgeprägten muslimischen Überlegenheitsgefühl ist zudem das Eingeständnis, dass andere Kulturen etwas besser können, möglichst zu vermeiden, da eine solche Erkenntnis das eigene Ehr- und Selbstwertgefühl verletzten würde. „Die oft von muslimischer Seite vorgetragenen Behauptungen, dass der Westen alle wesentlichen zivilisatorischen Errungenschaften letztlich der islamischen Zivilisation verdanke, gehören wohl auch in diesen Zusammenhang, die Ehre des Kollektivs zu verteidigen“ (Kohlhammer 1996, S. 171). D.h. der muslimische Schande-Ehre-Komplex wirkt in Verbindung mit dem religiösen Überlegenheitsgefühl als strukturelle Lernbarriere.  –

 

Kommentar Hadmut Danisch:

Die politisch korrekte Mordbezeichnung