Peter Eisenberg: Über die Zerstörung der deutschen Sprache

13. August 2021

Der Linguist Peter Eisenberg lehrte zuletzt an der Universität Potsdam. In einem jetzt in der Tageszeitung „Die Welt“ erschienenen Aufsatz kritisiert er den von Gender-Ideologen betriebenen „Sprachkampf“, der die Standardsprache zunehmend zerstöre. Dieser Kampf werde scheitern, weil er auf falschen Annahmen beruhe. Es zeichne sich aber ab, dass er eine „Spur der Verwüstung“ in der Sprache hinterlassen werde.1

Die optimistische Annahme, dass die laufenden Versuche zum Umbau der deutschen Sprache „sich totlaufen und von allein verschwinden“, weil sie „einfach zu hässlich, dysfunktional, diskriminierend und regelwidrig“ seien, teile er nicht mehr. Der Grund dafür sei die Schaffung eines immer mächtigeren Apparats, der Argumenten kaum zugänglich sei und schon aus institutionellen Interessen nicht auf eine „gemeinsame Linie des Bekenntnisses zum Deutschen, wie es historisch gewachsen ist, zu bringen“ sei.“ (…) (Hervorhebung GB)

Peter Eisenberg: Über die Zerstörung der deutschen Sprache