Benedikt XVI.: „Ehe für alle“ zeigt „Deformierung des Gewissens“

Emeritierter Papst veröffentlicht Sammelband mit Texten zu Europa

„Wer ist der Mensch?“ Diese Frage stellt sich der emeritierte Papst Benedikt XVI. angesichts der „Ehe für alle“. Für den Papa emeritus ist die gleichgeschlechtliche Ehe Ausdruck einer „Deformierung des Gewissens“.

Vatikanstadt/Rom – 17.09.2021

https://www.katholisch.de/artikel/31292-benedikt-xvi-ehe-fuer-alle-zeigt-deformierung-des-gewissens

Kommentar GB:

Abgesehen davon, daß dem em. Papst bei diesem Thema auch aus säkularer Sicht und wissenschaftlicher Perspektive zuzustimmen ist, ist im Hinblick auf die öffentliche Debatte Folgendes kritisch anzumerken.

Beim Thema „sexueller Mißbrauch“ – der Wirkung – fällt aus neutraler Beobachtersicht auf, daß die Ursache gar nicht benannt wird. An ihrer Stelle wird die Institution, hier die katholische Kirche angegriffen, innerhalb derer diese Ursache wirksam geworden ist, wie sicherlich, was ausgeblendet wird, auch außerhalb ihrer und anderswo.

Um welche verschwiegene und tabuisierte Ursache geht es?

Nein, es geht nicht um „sexualisierte Gewalt“, das ist eine semantische Irreführung,

es geht um Formen der (hier männlicher) Homosexualität (s.u.).

Sie ist daher die Ursache, die an erster Stelle zur Kritik steht.

Erst an zweiter Stelle geht es um die Art und Weise des institutionellen Umgangs mit den Folgen dieser Ursache, die deshalb zu Recht ebenfalls zur Kritik steht.

Man lese hierzu:

http://www.gender-diskurs.de/2020/11/informationen-zu-paedophilie-ephebophilie-androphilie-und-paederastie/