Die Massenpsychose

Freitag, 24. September 2021

Im Rubikon-Exklusivinterview führt die Sozial- und Wirtschaftspsychologin Katy Pracher-Hilander aus, wie die Bevölkerung derzeit Opfer eines massenpsychologischen Experiments wird und wie hypnotisiert jeden Befehl ausführt.

von Flavio von Witzleben

Eine Frage, die sich im Kontext der Coronakrise stellt, ist die nach den Wirkmechanismen der Massenpsychologie und den damit zusammenhängenden Kontrollfunktionen des Staates gegenüber seinen Bürgen. Hierbei lässt sich feststellen, dass die gegenwärtige Politik der Angst und Einschüchterung kein Phänomen der Moderne ist, sondern vielmehr ein über die Jahrhunderte bewährtes Mittel darstellt, um die eigene Herrschaft zu zementieren. Dabei sind die Gefolgschaft der Masse sowie das Ausführen bestimmter Handlungen unabdingbar. Während es bis März 2020 breiter Konsens war, dass ein derartiges Verhalten ausschließlich in rückständigen Regimen möglich ist, muss nun nach anderthalb Jahren „Pandemie“ konstatiert werden, dass auch moderne, sich als offen-liberal verstehende Gesellschaften rückfällig und alte, bereits vergessene Muster wieder reaktiviert werden können.

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