Eine Woche voller Antisemitismus

Michal Kornblum, Gastautorin / 19.09.2021

„Wenn es in Deutschland eine Aktionswoche für Antisemitismus gäbe, dann hätte diese in der vergangenen Woche stattgefunden.“ (…)

Ich muss zugeben, die letzte Woche hat mich als junge Jüdin in Deutschland mehr als nur nachdenklich gemacht. Habe ich hier in Deutschland auf lange Sicht überhaupt noch die Möglichkeit auf ein „normales“ Leben in Sicherheit, ohne meinen Glauben, meine Kultur und meine Zugehörigkeit zu Israel verstecken oder verheimlichen zu müssen?“ (…)

„Dass wir durch die Zuwanderung aus arabischen Ländern auch einen erheblichen Antisemitismus zum bereits hier vorhandenen zusätzlich eingeschleppt haben, darauf deuten auch die Vorgänge in Hagen leider eindrucksvoll hin.“ (…)

„Ich will nicht pessimistisch klingen, aber wir leben in einem Land, in dem es einen starken muslimischen und linken Judenhass gibt, sowie auch rechte Antisemiten. Gleichzeitig gibt es hier aber viele Menschen, die Ressentiments gegen Juden und Israel ignorieren, akzeptieren und tolerieren, solange er keine schlechte Presse macht wie beim WDR, oder sie sogar auszeichnen wie in Wuppertal. Jüdische Bürger haben in Deutschland keine unabhängige und starke Stimme, die wirklich jüdische Interessen vertritt und auf die sich jeder Jude verlassen kann. Es fällt mir inzwischen schwer zu glauben, dass es ein ernsthaftes Bestreben der deutschen Mehrheitsgesellschaft ist, „Antisemitismus entschieden entgegenzutreten“. Bei der Politik könnte dies, gerade jetzt vor den Wahlen, auch die einfache Rechnung sein, dass sich Muslime zahlenmäßig stärker auf Wahlergebnisse auswirken als Juden.“ (…)

https://www.achgut.com/artikel/eine_woche_voller_antisemitismus

mit

https://www.welt.de/debatte/article9722366/Die-Gutmenschen-und-die-dunklen-Seiten-des-Islam.html

und

https://www.achgut.com/artikel/der_zentralrat_fuer_juden_wenig_hilfreich