Grausamer Taliban-Richter schildert seine Arbeit

| Afghanistan
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12.07.2021

 

Kommentar Hartmut Krauss:

zu:

https://www.freitag.de/produkt-der-woche/buch/muslimaniac

Das von R. H. versandte YouTube-Video „Grausamer Taliban-Richter schildert seine Arbeit“ konterkariert diese absurde Rechtfertigung muslimischer Identitätswahrung  angesichts der objektiven  Sachlage recht eindrucksvoll.

Hier zeigt sich mehr, was die Islamapologetik von muslimischer Seite grundsätzlich auszeichnet, nämlich eine „Einstellungskultur“ der selbstgerechten Verantwortungslosigkeit. Was gehen mich die strengen Glaubensgenossen im Iran, Saudi-Arabien, im Gaza-Streifen, in den pakistanischen Koranschulen etc. an? Was kümmern mich die islamisch über- und durchformten Sitten in Ostanatolien oder die Lehren der Muslimbrüder? Was gehen mich die zahlreichen Koran-Zitate an, in denen gegen Anders- und Ungläubige gehetzt wird? Das alles hat doch gar nichts mit dem (= meinem) Islam zu tun! Hier bin ICH und erwarte, dass man mich gefälligst mit meinem selektiv-subjektivistischen „Bonbon-Islam“ in Frieden lässt, keinen näheren Aufschluss über Inhalt und Relevanz meines intramuslimischen Abgrenzungsdiskurses verlangt und mich ohne Wenn und Aber respektiert. (Leicht verändertes Zitat aus „Feindbild Islamkritik“, S.91).

Feindbild Islamkritik