WIE SCHÜTZEN SIE DIE WISSENSCHAFTSFREIHEIT? GAR NICHT!

Dr. Marc Jongen, MdB AfD –
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14.04.2021

Kommentar GB:

Die Ministerin argumentiert hier mit bewußt (?) irreführendem Verweis auf das Fach Medizin, also auf die sogenannte Gender Medizin, obwohl in der Medizin bekanntlich die beiden biologischen Geschlechter immer schon als medizinisch zu unterscheidende behandelt wurden. Es mag dabei – so wie überall – Forschungslücken geben, aber das hat mit genderistischen Vorstellungen nichts zu tun. Sicherlich kann man – in einem Universitätsklinikum z.B. – etwas „Gender Medizin“ nennen, wenn an meint, dadurch Finanzierungsvorteile zu gewinnen, aber in der Sache ist und bleibt das bloß ein Etikettenschwindel. Als Ökonom nennt man so etwas: Mitnahmeeffekte. Man kann sie nicht einmal verübeln …

Es gibt Frauenärzte, es gibt Andrologen (bzw. Urologen), ebenso gibt es mit Bezug auf unterschiedliche menschliche Lebensalter Kinderärzte und Gerontologen. Solche seit langem bestehenden Differenzierungen und Spezialisierungen sollten eigentlich auch der Ministerin geläufig sein.

Irreführend ist der Hinweis der Ministerin vor allem deswegen, weil die Gender Studies gerade auf das sogenannte soziale (also das nicht-biologische) Geschlecht abstellen (was auch immer damit gemeint ist), daher also nicht-naturwissenschaftliche Methoden anwenden (wenn sie überhaupt Methoden anwenden), sondern in der Feldern der Sozial- und der Geisteswissenschaften existieren. Um dieses Feld geht es aber gerade.

Und darauf wird eine Antwort durch Umgehung und Ablenkung verweigert.

Nun, das ist allerdings auch eine, wenn auch eine indirekte Antwort. Sie zeigt, daß der Verdacht sich erhärtet, es handele es sich bei den Gender Studies (et. al.) – von Ausnahmen abgesehen – schlicht um einen Wissenschaftsbluff, um eine scheinwissenschaftliche Maskierung einer rein politischen Agenda.

Was sagt der Ökonom dazu?

Daß es um wirtschaftliche und politisch-ideologische INTERESSEN geht, und um weiter gar nichts.