Beweis: Gerechtigkeit und Feminismus

“ Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Mir gefällt das Paradoxon von der „unendlichen Sackgasse“ als Vergleich mit feministischem Streben sehr gut. Denn wenn eine Sackgasse unendlich ist, ist es keine Sackgasse.

Was wird denn eigentlich vom Feminismus angestrebt? Was ist der Motor hinter den geschlechtlichen Verwerfungen, die immer heftiger und umfassender werden?

Das Ziel dieser ganzen Wirrungen wird immer wieder mit „Gerechtigkeit“ angegeben. Gerechtigkeit ist aber meist eine Illusion, denn wie kann sie bemessen werden? Ist es gerecht, dass ein Straßenbauer am Abend ein größeres Stück Fleisch isst als eine Bürokraft? Geht es also um das Stück Fleisch und dessen Größe oder um das Bedürfnis desjenigen, der isst?
Wenn es aber das Bedürfnis ist, wie soll das vergleichbar und messbar werden? Daraus kann sich keine Gerechtigkeit ergeben, es kann auch keine entsprechende Gerechtigkeit in Balkendiagrammen dargestellt oder gefordert werden.

Die Parameter, die für Gerechtigkeit herangezogen werden, sind in der Regel komplett beliebig. Es wird beispielsweise ein Gender Pay Gap erfunden, das sich ausschließlich auf Einnahmen aus Erwerbsarbeit gründet. Dabei werden beliebig andere Einnahmequellen von Frauen und vor allem die Frage, wer wie viel Geld zur Verfügung hat, komplett ausgeklammert.
Es geht also nicht um Gerechtigkeit, denn die kann es nicht geben – es geht um gefühlte Gerechtigkeit.

Der ganze Mist dreht sich um gefühlte Gerechtigkeit derer, die weitgehend die Deutungs- und Bestimmungshoheit im gesellschaftlich-medialen Diskurs erlangt haben und wiederum dem Nachwuchs seit Generationen ihre Sichweise implementieren. Was unterscheidet aber gefühlte Gerechtigkeit von Habgier und Missgunst?

Wenn im Fernsehen Männer in vorgeblich mächtigen Positionen gezeigt werden und wenn zuschauende Frauen angejuckt sind auf Männer im Allgemeinen, dann erleben sie es als „gefühlte Ungerechtigkeit“, dass da nicht eine aus ihrer Menschengruppe in die Kamera spricht.

Wenn also der Feminismus als zentralen Inhalt „Gerechtigkeit“ aufweist, diese aber nur als „gefühlte Gerechtigkeit“ existiert, dann strebt Feminismus eindeutig die Bevorzugung und Besserstellung von Frauen wegen ihres Geschlechts an, da er qua Definition die Frau in den Mittelpunkt stellt.

Diese Besserstellung ist allerdings gar nichts Neues, sondern so alt wie die Menschheit. Männer schützen und versorgen Frauen, weil Männer evolutionär so gepolt sind und Frauen nur endlich Nachwuchs gebären können. Reißt nun das Band der Familie und vereinzeln die Menschen, werden die Frauen nicht mehr so direkt versorgt und beschützt, was sie als Ungerechtigkeit empfinden.

Da sie aber ihre Empfindungen nicht auf den Ursprung zurückverfolgen können und wollen, orientieren sie sich an Lebensbereichen, in denen sie noch nicht die absolute und totalitäre Hoheit haben wie beispielsweise im Bereich Erziehung und Bildung. In diesen zentralen gesellschaftlichen Bereichen können sie ähnlich wie im Zuhause weitgehend beliebig herrschen und bestimmen. Der Mann ist dort meist der Knecht.

Zeitgleich fühlen sie es aber als ungerecht, dass es mehr männliche Feldwebel als weibliche gibt, dass im Bundestag mehr Männer als Frauen sitzen. Sie wollen diese Tätigkeiten allerdings auch nicht selber machen, vor allem sich nicht mühsam hochdienen. Gerecht fühlt es sich erst an, wenn dort überall mindestens die Hälfte aus ihrer Menschengruppe stammen. Wie die dahin kommen, ist ihnen egal – so wie ihnen auch egal ist, wie der Strom in die Steckdose kommt.

Die Motoren der feministischen Bewegung sind Herrschsucht, Habgier und Missgunst, denn Gerechtigkeit kann es nicht geben.

Die von Frauen und ihrer männlichen Pudel-Armada ausgemachten angeblichen Ungerechtigkeiten sind lediglich Ungleichheiten, die in anderen Lebensbereichen mehr als überkompensiert werden.

Die seit vielen Generationen penetrierte Mär von der Benachteiligung der Frauen ist ein Instrument, das ihnen in beliebigen Situationen Bevorzugungen und Besserstellung verschafft.

Die wirklich erstaunliche und starke Leistung des Feminismus ist, dass er uns allen über Generationen das Bild vom Patriarchat in die Köpfe gesetzt hat, so dass wir nur noch defensiv agieren und die weiblichen Forderungskataloge immer dicker werden können. Letztlich haben Feministen so auch wirklich ein Patriarchat erschaffen:

Das gefühlte Patriarchat der Pudel.“  –  Quelle:

Beweis: Gerechtigkeit und Feminismus

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