Kritik ist nicht Haß, und Haß ist nicht Kritik.

„Außerdem müsse Antifeminismus als Hasskriminalität erfasst werden.“

Hadmut Danisch

19.10.2021 15:31

Was der sozialistisch-stalinistische Hasstank unter Demokratie versteht und haben will.

Der Tagesspiegel beschreibt die feuchten Träume und Wünsche der Amadeu-Antonio-Stiftung.

„Außerdem müsse Antifeminismus als Hasskriminalität erfasst werden.“

https://www.tagesspiegel.de/politik/appell-an-kuenftige-bundesregierung-zivilgesellschaftliche-initiativen-fordern-ein-demokratieministerium/27718198.html

Kommentar GB:

„Kritik ist nicht Haß, und Haß ist nicht Kritik.“

Warum ist das so?

Weil Kritik eine rationale, Haß aber eine irrationale Kategorie ist. Und diese beiden Ebenen sind inkommensurabel.

Haß wendet sich als Irrationalität gegen Kritik als Ausdruck rationaler Analyse und Auseinandersetzung.

Die Kritik der politischen Ökonomie war und ist kein Aufruf zum Haß, sondern eine rationale ökonomietheoretische Erkenntnis objektiv widersprüchlicher sozioökonomischer Interessenlagen einschließlich der Folgeprozesse.

Das Resultat ist das Verständnis der Bewegungsformen des Kapitals (Kapitallogik) einerseits, und das Verständnis der sozioökonomischen Konfliktprozesse andererseits.

Hierzu aus einer geringfügig anderen Perspektive Hartmut Krauss:

„Um hier mal einen „klassisch- linken“ Zwischenruf zu machen: Grundsätzlich ist in aller Klarheit festzuhalten, dass diejenigen, die sich heute als „links“ etikettieren und deshalb in den Medien von außen auch so „angerufen“ werden, mit dem klassischen herrschaftskritisch-emanzipatorischen Impetus, wie er im Marxschen Theorieprogramm und konzentriert im kategorischen Imperativ zum Ausdruck gebracht wird, nichts mehr zu tun haben. Tatsächlich handelt es sich bei der fälschlicherweise so genannten „Linken“ um eine Ansammlung von Kulturrelativisten, Multikulturalisten und Poststalinisten, deren weltanschaulich-politische Positionen im schroffen Gegensatz zur klassischen Marxschen Theorie stehen. Sie sind weder an einer kritisch-emanzipatorischen Analyse und Bewertung nichtwestlicher Herrschaftskulturen wie dem Islam noch am Begreifen der aktuellen Verflechtungsdynamik von Kapitallogik und nichtwestlichen Herrschaftsverhältnissen wirklich interessiert. Was sie antreibt, sind vielmehr folgende Beweggründe:

1) Das Absuchen der Wirklichkeit nach vordergründigen Bestätigungen für ihr veraltetes ideologisches Weltbild vom allmächtigen und einzig bösartigen westlichen Kapitalismus.

2) Die Pflege eines positiv-rassistischen Vorurteils, das Angehörige nichtwestlicher Kulturen per se als Verkörperung des Guten, wenn auch etwas Zurückgebliebenen und Unselbständigen (auf jeden Fall: nicht Eigenverantwortlichen) ansieht und deshalb in sozialfürsorgliche Obhut nimmt, das heißt an ihnen ein vormundschaftssüchtiges Helfer- und Beschützersyndrom auslebt.

3) Der antimarxistische, im Grunde reaktionär-konservative (rechte) Verzicht auf die kritische Bewertung zwischenmenschlicher Herrschaftsverhältnisse und repressiver Praxen, wenn es sich dabei um eine „andere“, nichtwestliche Lebenskultur handelt.

4) Die Ausprägung eines deutungspathologischen Reflexes, der jedwede Kritik von Deutschen an Nichtdeutschen mit fast schon krimineller Verleumdungsenergie a priori, also unabhängig von der Überprüfung der inhaltlichen Tragfähigkeit der geäußerten Kritik, als „rassistisch“ und „fremdenfeindlich“ denunziert.

5) Die Tendenz zur Verbrüderung mit nichtdeutschen (antiamerikanischen und antijüdischen) Reaktionären, insbesondere islamistischen Kräften, nach der Logik „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“.“

http://www.gam-online.de/text-Unterwerfung.html

und

http://www.gam-online.de/text-Islam%20und%20seine%20Komplizen.html

 

 

 

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