Mehrheit der ungeimpften Deutschen will ungeimpft bleiben

28. Oktober 2021

Hartmut Krauss

Aktuell zeigt sich, dass die hohe Impfquote mit einem Neuanstieg der Infektionszahlen korreliert und damit das „Impfversprechen“ bei nüchterner Betrachtung weitgehend widerlegt ist.

Kritisch zu prüfen wäre, ob jetzt tatsächlich die von manchen Autoren vorhergesagte ADE-Welle (ADE=Antibody dependent enhancement) einsetzt. Danach soll die Impfung – im direkten Gegensatz zur medialen Erzählung – dazu führen, dass eine Neuinfektion mit dem Erreger viel schlimmer verläuft als ohne Impfung.

Ziegler beispielsweise hat das Phänomen so beschrieben:

„Bei ADE entwickelt sich etwa vier bis acht Monate (Fenster des Beginns des ADE-Effekts [i.F. ADE-Fenster]) nach der Impfung eine Antikörperkonstellation im Serum, bei der die Antikörper, die das Virus neutralisieren und eine Aufnahme in die Zellen verhindern, verschwinden, während Antikörper, die dessen Aufnahme in die Zellen beschleunigen, sich noch im Serum befinden. Bei der Neuinfektion im ADE-Fenster kommt es dann zu einem beschleunigten, schwereren Verlauf. (…) Wenn wir hier die ersten Zeichen der ADE vor uns haben, könnte es auch hier in Deutschland vier bis acht Monate nach der Impfung bei jungen gesunden Geimpften (U70-Jährigen) zu Verläufen kommen, wie wir sie sonst nur bei sehr alten Patienten kennen. Wenn das der Fall wäre, würden dann etwa ab Oktober deutlich mehr Menschen unter den Geimpften an COVID sterben als unter den Ungeimpften.“

https://www.achgut.com/artikel/und_nochmal_verschlimmert_die_impfung_womoeglich_covid

Mehrheit der ungeimpften Deutschen will ungeimpft bleiben

Stand: 12:10 Uhr | Lesedauer: 2 Minuten

Wer sich jetzt nicht impfen lässt, wird es wohl auch nicht mehr tun

Eine aktuelle Forsa-Meinungsumfrage zeigt: Wer jetzt noch nicht gegen das Corona-Virus geimpfte ist, wird es wohl auch nicht nachholen. Unterdessen steigen die registrierten Neuinfektionen rasant.

Quelle: WELT

Laut einer Forsa-Umfrage für das Bundesgesundheitsministerium wollen sich zwei Drittel der Ungeimpften „auf keinen Fall“ in den nächsten beiden Monaten impfen lassen. Die Befragten haben vielfältige Gründe, warum sie die Corona-Schutzimpfung bisher nicht wahrgenommen haben.

Eine große Mehrheit unter den Ungeimpften wird sich laut einer Umfrage in den nächsten Wochen voraussichtlich nicht mehr von einer Immunisierung gegen das Coronavirus überzeugen lassen. Bei der bisher größten Befragung von Ungeimpften durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums hätten zwei Drittel (65 Prozent) der rund 3000 Teilnehmenden angeben, sich „auf keinen Fall“ in den nächsten beiden Monaten impfen zu lassen, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

23 Prozent tendierten demnach zu „eher nein“. Lediglich zwei Prozent der Befragten wollten sich „auf jeden Fall“ impfen lassen. Die restlichen zehn Prozent hätten sich eher unentschlossen geäußert oder hielten eine spätere Impfung „eher“ für möglich. Die Umfrage wolle das Ministerium am Donnerstag veröffentlichen, sie liege dem Redaktionsnetzwerk Deutschland bereits vor.

Laut der Befragung, die zwischen Ende September und Mitte Oktober vorgenommen worden sei, könnten die Ungeimpften kaum noch umgestimmt werden. 89 Prozent der Befragten hätten beispielsweise angegeben, es habe keinerlei Einfluss auf die eigene Impfbereitschaft, wenn die Intensivstationen erneut an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Eine mögliche Festlegung der Politik, wonach ab einer bestimmten Impfquote alle Corona-Beschränkungen aufgehoben werden, sähen 86 Prozent ohne Einfluss auf ihre Entscheidung.

Laut der Umfrage hätten die Befragten vielfältige Gründe, warum sie die Schutzimpfung gegen das Coronavirus bisher nicht wahrgenommen haben. Besonders zentral seien dabei Zweifel an der Sicherheit der bisher verfügbaren Impfstoffe. Eine große Mehrheit halte diese nach wie vor für zu wenig erprobt (74 Prozent) und befürchte Impfschäden und Langzeitfolgen (62 Prozent). Hinzu komme Skepsis gegenüber der Wirksamkeit der Impfstoffe. Insbesondere betone eine große Mehrheit (63 Prozent) der Befragten, dass auch Geimpfte sich mit Corona infizieren und andere anstecken können.

Offiziellen Angaben des Ministeriums zufolge sind derzeit mindestens 55,3 Millionen Menschen in Deutschland vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das entspricht 66,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Wegen einer lückenhaften Erfassung im Meldesystem geht das Robert-Koch-Institut davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt.

epd/jr

Abonnieren Sie den Freitagsbrief!

Erhalten Sie eine wöchentliche Übersicht über die wichtigsten Meldungen meines Medienspiegels.

Sie erhalten keinen Spam! Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.