SPD-Frauenkarriere

Hadmut Danisch –  20.10.2021

„Ein Leser klagt mir seine Verärgerung.

Bärbel Bas, SPD, Mitglied des Bundestags, vorgestellt als „Personalmanagement-Ökonomin (VWA)“.“ [siehe link]

SPD-Frauenkarriere

und

https://www.spiegel.de/politik/jutta-allmendinger-und-peter-dabrock-offener-brief-an-die-spd-bundestagfraktion-es-braucht-eine-frau-als-bundestagspraesidentin-a-2d968090-e11f-451f-88cc-de954cb2c067

sowie ergänzend

Das ZDF und die Quote

Kommentar GB:

Na ja. Der Offene Brief stammt von Frau Allmendinger. –

Aber warum sollte diese Quotenfrau denn qualifizierter sein als irgendeine andere, die Böcke schießen kann soviel sie will?

Welche Parteifrau ist denn keine Quotenfrau? Die Antwort auf diese Frage würde mich interessieren.

Literatur:

Frauenquoten – Quotenfrauen: Oder: Einem geschenkten Gaul …

(Edition Sonderwege bei Manuscriptum) Gebundene Ausgabe – 12. Oktober 2011
von Gerhard Amendt

„Quote bloß nicht! Spätestens seit dem Parteitag der SPD in Münster 1988, aber bis in Debatten der siebziger Jahre zurückreichend, geistert das Phänomen der Frauenquote durch die Politik. Von Anfang an galt es als politisch fragwürdig und rechtlich umstritten, nicht zuletzt unter Frauen selbst, die darin eine subtile Diskriminierung sowie Zweifel an ihrer Leistungsfähigkeit sahen und lieber auf ihre eigenen Kräfte und Fähigkeiten vertrauten. Heute sind es vor allem arbeitsmarktpolitische Gründe, mit denen die Politik die Quote rechtfertigen zu müssen glaubt gegen den Widerstand der Wirtschaft selbst, die darin eher neue Probleme sieht als Lösungen für die mindere Begeisterung vieler Frauen für herausfordernde Leitungsfunktionen. Der renommierte Soziologe Gerhard Amendt untersucht die vielfältigen Facetten der Quotenpolitik und kommt zu dem Ergebnis, daß Quoten ein verheerendes politisches Instrument sind. Sie verbiegen um schnell vorzeigbarer Erfolge willen Realitäten, fördern Mittelmaß und hindern Frauen daran, sich auf dem Wege nachvollziehbarer Leistungen ihren Platz in der Gesellschaft im Wettbewerb mit Männern selbst zu suchen. So sind Quoten nicht nur dem Ansehen von Frauen in höchstem Maße abträglich, weil sie deren Leistungsbereitschaft infrage stellen und zur Diskriminierung von leistungsstarken Männern und Frauen führen. Die damit verbundenen Konflikte stören obendrein das gesunde produktive Beziehungsgefüge und belasten bereits den sozialen Frieden in Unternehmen, Bildungsinstitutionen und Verwaltungen.“

 

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