Westbalkangipfel

„Das ist unser Hinterhof!“

Die EU wirbt auf ihrem Westbalkangipfel mit Lippenbekenntnissen um die Nicht-EU-Mitglieder Südosteuropas. Dort gewinnen Russland und China, der größte Impfstofflieferant, an Einfluss.

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8726/

Kommentar GB:

Eine Aufnahme weiterer schwacher bis sehr schwacher Beitrittskandidaten, darunter solchen mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit, ist sicherlich mit großer Skepsis zu betrachten. Insbesondere wenn man deutlich sehen kann, daß die Fliehkräfte innerhalb der EU (Brexit) nicht zuletzt dank der Migrationspolitik (der „open borders“) zugenommen haben, über die innereuropäisch weiterhin fundamentale Meinungsverschiedenheiten bestehen. Und schließlich ist der Charakter der EU als solcher umstritten, und zwar in dem Sinne, daß der kalte und stillschweigend-faktische Übergang zum EU-Bundesstaat, ein bürokratischer coup d´ etat, ohne Staatsvolk und ohne Verfassung, nach den Briten z. B. mindestens von Polen und sicherlich auch von Ungarn und ggf. weiteren Nationalstaaten so nicht akzeptiert wird; ein Sachverhalt, der in den öffentlichen Medien niemals klar dargestellt, sondern regelmäßig und zuverlässig vernebelt wird:

(a) Bundesstaat oder (b) Staatenbund lautet jedoch knapp und einfach formuliert die Alternative.

Zugleich geht es damit um (a) Politbürokratische EU-Herrschaft oder (b) um nationale Demokratien mit institutioneller Zusammenarbeit durch wirksame Koordination und Kooperation