Brüssel fördert Kopftuch-Kampagne – Paris sagt Nein

4. November 2021 
 
Die EU-Kommission in Brüssel hat eine umstrittene Kampagne für den islamischen Hidschab gefördert –

offenbar ohne zu wissen, was sie tut.

“Beauty is in diversity as freedom is in hijab”, lautete die Online-Kampagne des Europarats, die gegen die Diskriminierung von Frauen vorgehen soll, die das islamische Kopftuch tragen.

Die EU-Kommission in Brüssel steuerte nach eigenen Angaben insgesamt 340.000 Euro zu der Werbeaktion auf Twitter bei. Es gehe darum, Hass gegen Muslime zu bekämpfen, sagte ein Sprecher.

Auf Nachfrage mußte er allerdings einräumen, dass die Behörde die Werbebildchen nicht vorher angesehen hat. Darauf sieht man eine fröhliche junge Frau, die links ein rosa Kopftuch trägt und rechts rote Locken zeigt.

Leider sieht die Realität für viele Musliminnen völlig anders aus. Sie können nicht frei wählen, sondern werden in den Hidschab gezwungen. Daran ändert auch eine gut gemeinte Werbekampagne nichts.

Zudem haben Europarat und EU-Kommission die Rechnung ohne Paris gemacht. Die französische Regierung geht seit Jahren gegen Kopftücher und andere religiöse Zeichen vor.

Nach massiven, parteiübergreifenden Protesten (in Paris hat der Wahlkampf begonnen) wurde die Kampagne schließlich gestoppt – nicht nur in Frankreich, sondern europaweit.

Zu dumm, dass die EU-Kommission nicht genau hingeschaut hat, sondern “blind” in “politisch korrekte” Diversity-Werbung investierte…

Brüssel fördert Kopftuch-Kampagne – Paris sagt Nein

Kommentar GB:

Die Unterstellung einer bloßen Fahrlässigkeit ist in diesem Fall wohlwollend. Realistischer dürfte es sein, von einem Vorsatz auszugehen, also von politischer Absicht, und zwar der, die Islamisierung Europas zu fördern und voranzubringen.

 

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