Österreich beschließt Lockdown und allgemeine Impfpflicht

Ab Montag gilt in Österreich ein neuer Lockdown für alle – unabhängig vom Impfstatus.

Am 1. Februar soll eine allgemeine Impfpflicht kommen, teilte die Regierung mit.

Von Anna-Lena Schlitt
19. November 2021

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-11/oesterreich-verhaengt-landesweiten-lockdown

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Ausgangssperre für Ungeimpfte in Österreich: Hier die Zahlen

WHO bestätigt offiziell: Covid-Impfung ist gefährlich wie keine andere

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Österreich erklärt Ausstieg aus der Demokratie

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Trotz 100-Prozent-Impfquote: Gibraltar stoppt Weihnachtsfeiern
17. November 2021 – JF

„GIBRALTAR. Die Regierung von Gibraltar hat trotz einer Impfquote von 100 Prozent alle offiziellen Weihnachtsfeiern, Empfänge und ähnliche Veranstaltungen abgesagt. Auch der Bevölkerung des britischen Überseegebiets wurde dringend empfohlen, Veranstaltungen und Partys in den nächsten vier Wochen zu meiden. Gruppenaktivitäten sollten besser im Freien als in geschlossenen Räumen stattfinden.

Die gesamte erwachsene Bevölkerung von Gibraltar ist seit März 2021 vollständig geimpft.“ (…)

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2021/corona-gibraltar-weihnachten/

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Little CHINA – Ständiger Lockdown: Chinesisches Mittel zur Schaffung Chinesischer Verhältnisse

Kommentar GB:

Ich verstehe bei der österreichischen Entscheidung die Logik dahinter nicht. Denn:

Erstens wirkt die Corona-Impfung entgegen der ursprünglichen Erwartungen faktisch gar nicht oder nur schwach und kurzzeitig (lediglich bis zu  einem halben Jahr), und auch Geimpfte können sich infizieren und ggf. selbst erkranken und zugleich andere anstecken, was doch beides eigentlich gerade durch die Impfung verhindert werden sollte.

Aber wozu ist sie denn dann überhaupt gut?

Offenbar basiert die Impfpflicht nun auf dieser (bestenfalls) schwach-kurzzeitigen Wirkung!?

Zweitens werden die nicht unerheblichen Impfrisiken (siehe oben; sowie hierzu die einschlägigen Datenbanken und deren Auswertungen auf sciencefiles.org) nahezu völlig ausgeblendet, so daß die Abwägung falsch mit geringfügigen und daher zu vernachlässigenden Impfrisiken rechnet. Die (beträchtlichen) Impfrisiken sind m. E. in der öffentlichen Darstellung nahezu nicht vorhanden. Impfrisiken sollten zwar nicht überschätzt, sie sollten aber erst recht nicht unterschätzt werden, und diese Überlegung geht in die Nutzen-Risiko-Abwägung mit ein. Sie kann daher für gefährdete Menschen sehr anders aussehen als für weitgehend ungefährdete Menschen.

Drittens wirkt m. W. bei gesunden und jüngeren Menschen eine Durchseuchung plus Genesung besser als jede Impfung.

Fazit:

Das einzige Argument für eine Impfung scheint mir daher heute (!) in der Annahme (oder Tatsache?) zu bestehen, daß immungeschwächte vorgeschädigte oder ältere Menschen mit Corona-Infektion diese mit Impfung sehr wahrscheinlich eher überstehen als ohne sie.

War die Impfabwägung aus meiner Sicht als Erwartung anfangs noch durch: N(utzen) >> R(isiken) beschreibbar, so ist das heute offenbar faktisch nicht aufrechtzuerhalten. Die Abwägung fällt in jedem Fall ungünstiger aus. Entweder überwiegt der Nutzen die Risiken eher wenig (N > R), außer in Einzelfällen, oder es überwiegen sogar die Risiken, wie vermutlich z. B.  bei jüngeren gesunden Menschen (N < R oder sogar N << R) – man denke hier etwa an den Fall Kimmich.

Ich mag mich irren, aber dann hätte ich doch gern eine überprüfbare Widerlegung.

 

 

 

 

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