Rote Linien

02. 12. 2021

NATO-Außenminister erhöhen Druck auf Moskau;

Blinken fordert Russland zur Verlegung seiner Truppen auf.

Putin dringt auf Vereinbarungen zum Stopp der Konflikteskalation.

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8781/

Kommentar GB.

Die Ukraine ist zwar kein Mitglied der NATO, wird aber von dieser bzw. vom Pentagon und vom Außenminister Blinken fast so behandelt, als wäre sie es. Die USA befürchten, daß Ihr Erfolg, der in der Herauslösung der Ukraine aus der russischen Einflußsphäre bestand, nun auf dem Spiel stehen könnte. Auch wenn eine gewisse Aufrüstung der Ukraine stattgefunden hat, sind die politisch-militärischen Machtverhältnisse recht klar, und das trotz der Kanonenbootpolitik der USA im Schwarzen Meer. Jedoch bergen alle Aktivitäten militärischer Art Risiken, einerlei auf welcher Seite der Einflußgrenze sie stattfinden mögen. Risiken dieser Art enthalten durch Zufallseinflüsse immer gefährliche Unwägbarkeiten. Ihnen kann nur mit faktischer und daher glaubwürdiger Deeskalation begegnet werden. Derzeit geschieht aber das Gegenteil: das Kriegsrisiko steigt.

 

 

 

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