Die Illusion der Impfpflicht

Ein Kommentar von Jasper von Altenbockum
Aktualisiert am 27.01.2022

Die Impfpflicht soll eine Ordnung wiederherstellen, die durch Verwirrung, Unübersichtlichkeit und Widersprüchlichkeit zerstört wurde. Das ist eine Illusion.

https://www.faz.net/aktuell/politik/die-illusion-der-impfpflicht-zur-wiederherstellung-der-ordnung-17753575.html

Kommentar GB:

Obwohl die Impfung (a) in relevantem Maße riskant ist und (b) weder passiv noch (c) aktiv vor einem Virus schützt, das (d) keine große bzw. bedrohliche Mortalität zur Folge hat, soll (e) eine Impfpflicht als (f) „Lösung“ durchgesetzt werden?

Das ist doch komplett paradox!

Ich verstehe das nicht. Sind die Abgeordneten fehlinfomiert? Können sie nicht denken? Oder was sonst?

Kommentar Hartmut Krauss:

„Folgende Aspekte sind in Rechnung zu stellen, um die „von außen“ völlig zu Recht als irrational und repressiv empfundene, aber hartnäckig-unbelehrbar und dogmatisch verfolgte Absicht der Einführung einer Impfpflicht zu erklären:

1) Der enge Filz  zwischen Politik/Regierungsklasse, Pharmakonzernen, abhängiger/parteilicher  „Medizinwissenschaft“ und Medien. Also die Wirkungsweise des pharmazeutisch-politisch-medialen Komplexes als ein Kernbereich des globalkapitalistischen Herrschaftssystems.

Hier eine thematische „Annäherung“ aus Österreich, dem Pionierland der Impfpflicht:

https://www.news.at/a/netz-pharma-industrie-12373790

2) Die politisch-hegemoniale Option, die zunächst mit Fehl- und Desinformation in Angst versetzte (die Bilder aus Bergamo) und dann mit dem Impfversprechen als Erlösung geköderte/überredete Bevölkerung(smehrheit) bei Stange zu halten und zu belohnen. Siehe repräsentativ NRW MP Wüst bei Anne Will:

„Es geht darum, auch mal den Geimpften und denen, die alles machen, zu zeigen, wir lassen das nicht weiter zu, dass Menschen ihre individuelle Freiheit über die Freiheit der gesamten Gesellschaft stellen. Jetzt kümmern wir uns um die Nichtgeimpften und führen eine Impfpflicht ein.“

Es geht den herrschenden Akteuren folglich längst nicht mehr um medizinische/gesundheitspolitische Vernunft, sondern nur noch um ein repressiv-autoritäres Exempel zur „moralischen“ Belohnung und Genugtuung der Impfgläubigen und gezielt auf Kosten der impfunwilligen „Volksschädlinge“ als sündenbockartige „Bürger zweiter Klasse“ , um die impfwillige Mehrheit als Wählerschaft  bei Stange zu halten. Gleichzeitig werden damit die Interessen unter 1) bedient.

3) Hat man sich seitens aller etablierten Parteien auf den Weg des Wortbruchs begeben („Eine Impfpflicht wird es nicht geben“) kommt man aus dieser babylonischen Gefangenschaft/Komplizenschaft  nicht mehr heraus und muss diesen Weg – bei Strafe des politischen Gesichtsverlustes im Fall eines öffentlichen „Einknickens“ – stur bis zum Ende gehen.

4) Ein wesentlicher erwünschter Effekt der „Impfpflicht- und Impfpasspolitik“ ist eine  Erweiterung und Vertiefung der herrschaftlichen Verhaltenskontrolle und Gleichschaltung im Sinne der Installierung eines neuartigen postmodern-digitalen Überwachungsstaates mit neototalitären Zügen. (Der Impfpass als Ausweis des auf neue Art moralisch reinrassigen guten Österreichers und Deutschen. Es ist bezeichnend, dass gerade die beiden „großdeutschen“ Nachfolgestaaten  des Hitlerfaschismus bei der Impfpflicht vorweg marschieren.)

5) Sozialpsycho-ideologisch haben wir es jetzt angesichts der objektiven Widerlegung des Impfversprechens mit einer fatalen Kongruenz der Realitätsabwehr zwischen Herrschenden und Beherrschten zu tun: Beide Seiten befinden sich wie „seelische Komplizen“ im Modus der kognitiven Dissonanz und klammern sich demzufolge zwecks psychischer Stabilisierung mit Hilfe kruder ideologischer Rationalisierungen an den verinnerlichten „Impfglauben“ – inklusive repressiver Aggression gegen Abweichler, Ketzer, „Impfunwillige“ als „Verunsicherungsobjekte“. (In Osnabrück skandieren die demagogisch pseudolinken Gegendemonstranten: „Haut ab“.)  Um mich kurz zu fassen: Hier liegt  der Nährboden für einen neuen biopolitischen Faschismus, der bereits in Form der massiven Ausgrenzung, Entrechtung und Stigmatisierung  von „Impfverweigerern“ ein Vorspiel findet.  (Anmerkung: Ich gehöre absolut nicht zu denen, die Faschismus auf Judenvernichtung reduzieren und damit versimpeln.)“

 

Abonnieren Sie den Freitagsbrief!

Erhalten Sie eine wöchentliche Übersicht über die wichtigsten Meldungen meines Medienspiegels.

Sie erhalten keinen Spam! Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.