Intensivpatient Demokratie

Samstag, 15. Januar 2022

Im Rubikon-Exklusivinterview erläutern der Jurist Alexander Christ und der Publizist Matthias Burchardt, wie die Demokratie und der Rechtsstaat präventiv außer Kraft gesetzt werden.

von Jens Lehrich, Nicolas Riedl

„Das Gesundheitssystem darf nicht überlastet werden!“, lautet das Mantra, mit welchem die „vorübergehend-dauerhafte“ Beurlaubung von Demokratie und Rechtsstaat legitimiert wird. Am lautesten tragen das Mantra ausgerechnet jene vor, die das Gesundheitssystem schon lange vor Corona an seine Belastungsgrenzen gebracht haben. Im Zentrum der hypothetischen Annahme, das Gesundheitssystem wäre bald überlastet, stehen die Intensivbetten. Diese würden immer knapper werden. Doch der kürzlich erschienene Spiegel-Bestseller „Die Intensiv-Mafia“ wirft einen genaueren Blick auf die Zahlen und Statistiken und enthüllt, dass sich die Belegungszahl seit Anfang der „Pandemie“ auf einem konstanten Niveau hielt, während immer mehr Betten abgebaut wurden. Mehr noch: Die neuesten Bestimmungen des Gesetzgebers lieferten sogar Anreize, bestimmte Belastungsgrenzen zu überschreiten beziehungsweise Reservekapazitäten zu unterschreiten. Selbsterklärend entsteht dadurch der Eindruck, dass die gefürchtete Triage immer näher kommt. Äußerst kritisch wird die ganze Sache, wenn mit dieser offensichtlich künstlich herbeigeführten Knappheit der Demokratieabbau legitimiert werden soll.

https://www.rubikon.news/artikel/intensivpatient-demokratie

und

https://www.rubikon.news/artikel/spaziergang-ins-ungewisse

und

https://www.rubikon.news/artikel/das-schweigen-der-krankenhauser

Abonnieren Sie den Freitagsbrief!

Erhalten Sie eine wöchentliche Übersicht über die wichtigsten Meldungen meines Medienspiegels.

Sie erhalten keinen Spam! Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.