Krise um die Ukraine

Die neusten Entwicklungen

Russland bringt Landungsschiffe in die Konfliktregion und setzt den Truppenaufmarsch in hohem Tempo fort

Bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres löst Russland mit einem Truppenaufmarsch nahe der Grenze zur Ukraine grosse Besorgnis aus. Was ist über die Lage bekannt, und welche Interessen verfolgt Moskau? Ein Überblick.

Andreas Rüesch Aktualisiert 27.01.2022

https://www.nzz.ch/international/russland-und-ukraine-das-wichtigste-zur-krise-ld.1613540

und

https://www.nzz.ch/wirtschaft/pipeline-projekt-nord-stream-2-die-neusten-entwicklungen-ld.1483495?reduced=true

und

https://www.welt.de/politik/ausland/plus236505803/Nato-lehnt-Sicherheitsgarantien-fuer-Russland-ab-und-fuerchtet-Buendnisfall.html

Kommentar GB:

Ein Blick auf die Karte genügt um zu sehen, daß Rußlands Besorgnis bezüglich eines womöglich kommenden NATO-Beitritts berechtigt sind, denn das würde bedeuten, daß entlang der ukrainisch-russischen Grenze NATO-Waffensysteme stationiert werden könnten. Und das ist für Putin sowenig hinnehmbar wie es seinerzeit eine bevorstehende sowjetische Raketenstationierung auf Kuba für John F. Kennedy war. Daß die NATO diese Chance zur politischen Deeskalation verpaßt hat ist noch keine Tragödie, kann aber schnellstens dazu werden. Man kann das als töricht ansehen, oder aber schließen, daß die NATO jetzt den militärischen Konflikt will. Auch das muß man leider für möglich halten.

Denn der Krieg ist zu fürchten, sehr sogar, und zwar von allen Europäern.

 

 

 

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