AfD im Bundestag greift Grünen-Abgeordnete als ‚Mann‘ an

Von Euronews  •  Zuletzt aktualisiert: 17/02/2022

“ „Wenn der Kollege Markus Ganserer Rock, Lippenstift, Hackenschuhe trägt, dann ist das völlig in Ordnung, das ist aber seine Privatsache.“ Dieser Meinung ist die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch – ganz im Einklang mit ihrer Partei AfD. Mit ihrem Beitrag zur Diskussion im Vorfeld des Weltfrauentag im Bundestag löste von Storch eine Welle der Empörung aus. Unter anderem griff sie die trans* Abgeordnete Tessa Ganserer an, die für die Grünen im Bundestag sitzt.

Britta Haßelmann, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, verteidigte ihre Parteikollegin und verurteilte Storchs Beitrag als „niederträchtig, bodenlos, homophob und zutiefst menschenverachtend“. Für ihre Reaktion erhielt Haßelmann lange Applaus von den übrigen Mitgliederinnen und Mitgliedern des Bundestags.“ (…)

https://de.euronews.com/2022/02/17/storch-gender-debatte?utm_source=newsletter&utm_medium=de&utm_content=storch-gender-debatte&_ope=eyJndWlkIjoiMTAzYjQxMWRjMmM4MmY5YWI0YTY5NGEyNTIxZDZlNzgifQ%3D%3D

hierzu ergänzend:

https://www.rtl.de/cms/erste-offen-lebende-trans-frauen-im-bundestag-wer-sind-nyke-slawik-und-tessa-ganserer-4838464.html

Kommentar GB:

Machen Sie ruhig weiter so … Hierzu der O-Ton:

https://www.facebook.com/BeatrixVonStorch

und

Geschlechter-Streit
Von Storch: „Markus Ganserer ist biologisch ein Mann“
Interview
18. Februar 2022
Felix Krautkrämer
13 Kommentare
(…) „Die Wellen der Empörung schlagen hoch: Weil die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch das Bundestagsmitglied Tessa Ganserer von den Grünen weiterhin als Mann ansieht und auch so bezeichnet, erntet sie wütende Reaktionen. Die Vorwürfe reichen von „homophob“ bis „menschenverachtend“. Im Interview verteidigt sich von Storch. Ganserer sei nicht nur biologisch ein Mann, sondern auch juristisch.“ (…)

Von Storch: „Markus Ganserer ist biologisch ein Mann“

Das vorgetragene Argument kann noch weiter verstärkt werden, denn eine Geschlechtsumwandlung ist m. W. überhaupt nicht möglich, auch nicht durch hormonelle und operative Eingriffe, und schon gar nicht durch „Sprechakte“, also durch eine bloße subjektive Behauptung, und das bleibt so auch in Verbindung mit einem Kleiderwechsel. Ein solcher Mann ist nach (!) Behandlung bestenfalls ein männlicher Kastrat mit ungefähr mit dem äußeren Erscheinungsbild einer Frau; und umgekehrt – umgekehrt. Das bloße Tragen von Kleidung des anderen Geschlechts ändert selbstverständlich gar nichts, außer in der optischen Außenwahrnehmung einer Person.

Das SRY-Gen, das über die Zugehörigkeit zum männlichen Geschlecht entscheidet, ist (lt. Prof. Kutschera) in allen Körperzellen enthalten, oder eben nicht. Eine sogenannte Geschlechtsumwandlung kann daran nicht ändern.

Da es hier um ontologische Urteile geht, möchte ich darauf hinweisen, daß solche Urteile außerhalb des Bereiches liegen, auf den sich juristische Urteile als Teil des formalisierten normativen Systems der Gesellschaft logisch beziehen können.

Egal was das BVerfG dazu meint: es gibt ontologisch kein 3. Geschlecht.

 

 

 

 

 

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