Das letzte Aufbäumen

Aufsatz des Monats, 2022 / 2, 18.02.2022

Das Werbeverbot für Abtreibungen (§ 219a StGB) steht vor dem Fall.

Warum dies viele Fragen aufwirft und Lebensrechtlern dennoch die Zukunft gehört.

Von Stefan Rehder

„Der § 219a Strafgesetzbuch wird fallen. Zu eindeutig sind die Mehrheiten im Deutschen Bundestag, zu offensichtlich haben sich die Ampelkoalitionäre die Agenda der internationalen Abtreibungslobby auf die Fahnen und in ihren Koalitionsvertrag geschrieben, als dass es anders kommen könnte. Unter der Überschrift: „Reproduktive Selbstbestimmung“ heißt es dort unter anderem: „Wir stärken das Selbstbestimmungsrecht von Frauen. Wir stellen Versorgungssicherheit her. Schwangerschaftsabbrüche sollen Teil der ärztlichen Aus- und Weiterbildung sein. Die Möglichkeit zu kostenfreien Schwangerschaftsabbrüchen gehören zu einer verlässlichen Gesundheitsversorgung. Sogenannten Gehsteigbelästigungen von Abtreibungsgegnerinnen und Abtreibungsgegnern setzen wir wirksame gesetzliche Maßnahmen entgegen. Wir stellen die flächendeckende Versorgung mit Beratungseinrichtungen sicher. Schwangerschaftskonfliktberatung wird auch künftig online möglich sein. Ärztinnen und Ärzte sollen öffentliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bereitstellen können, ohne eine Strafverfolgung befürchten zu müssen. Daher streichen wir § 219a StGB.“[1] “ (…)

„Was die Ampelkoalitionäre übersehen, ist dass die Agenda der Abtreibungslobby Politik für eine alternde und zudem einem sterilen Lebensstil zuneigende Minderheit formuliert. Ganz anders die wachsende Lebensrechtsbewegung, die sich zusehends verjüngt. Das zeigt sich nicht nur jedes Jahr im September, wenn beim „Marsch für das Leben“ in Berlin Tausende Lebensrechtler und hunderte Gegendemonstranten aufeinandertreffen,[11] sondern auch demnächst in München, wo am 19. März, beginnend um 13 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Königsplatz, nach dem Erfolg im vergangenen Jahr wieder hunderte, überwiegend junge Menschen für den Schutz ungeborener Kinder im Mutterleib demonstrieren werden.[12]“ (…)

https://www.i-daf.org/aktuelles/aktuelles-einzelansicht/archiv/2022/02/18/artikel/das-letzte-aufbaeumen.html

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