Indo-Pazifik: Globaler Schauplatz programmierter Dauerkonflikte

24. Februar 2022 um 8:59 Ein Artikel von Rainer Werning

Nicht einmal ein halbes Jahr war seit dem Debakel der USA, NATO und EU in Afghanistan vergangen, als sich deren Leitmedien erneut in Bombenlaune präsentierten und bellizistische Töne anstimmten, die an die finstersten Zeiten des Kalten Krieges erinnern. Anstatt eine „Aufarbeitung“ dieses Debakels einzuleiten und wenigstens aus humanitären Gründen der geschundenen afghanischen Zivilbevölkerung tatkräftig zur Seite zu stehen, vollzogen die Protagonisten einer gemäß „westlichen Werten basierten Außenpolitik“ einen Schwenk und wähnen auf einmal in der Ukraine „freedom & democracy“ durch Russland akut gefährdet. So sehr es in diesem Falle um Ressourcen, Pipelines und strategische Kalküle geht [1], so überschaubar bleibt dieser Konflikt im Vergleich zu jener Region, die Washington nunmehr als Terrain hegemonialen Wettringens und imperialer Rivalitäten mit China als „systemischer Herausforderung“ betrachtet. Ein Kommentar von Rainer Werning.

Indo-Pazifik: Globaler Schauplatz programmierter Dauerkonflikte

Kommentar GB:

Die geopolitische Konfliktlinie der Weltmacht USA verläuft rund um China und Rußland mitsamt den ihnen zugeordneten oder umstrittenen kleineren Staaten. Das ist der Hintergrund der aktuellen Ukraine-Krise.

 

 

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