Papst Benedikt hat den Missbrauch in der Kirche zum Thema gemacht – nur will sich heute niemand mehr daran erinnern

„Reden Sie, Sie müssen die Wahrheit sagen!“

Das Münchner Gutachten zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche wirft ein schlechtes Licht auf Papst Benedikt. Doch es blendet vieles aus. Wie ich den Papst in seinem Vorgehen gegen Missbrauch selbst erlebt habe.

Manfred Lütz 01.02.2022

https://www.nzz.ch/feuilleton/benedikt-im-missbrauchsskandal-sie-muessen-die-wahrheit-sagen-ld.1667314?mktcid=nled&mktcval=123_2022-02-01&kid=nl123_2022-2-1&ga=1&trco=

Kommentar GB:

Sicherlich gibt es im katholischen Klerus einen beachtlichen Anteil von Homosexuellen (die aber nicht alle aktiv oder Päderasten – um die es hier gerade geht – sein müssen); ich habe schon von bis zu 40% reden gehört. Einschätzen kann ich das aber nicht. So gesehen hat die kirchliche Personalführung schon ein schwieriges Problem vor sich, denn auch der Priestermangel ist ja allseits bekannt.

Soweit ich gehört habe, soll der seinerzeitige Rücktritt von Benedikt mit solchen homosexuellen Netzwerken innerhalb der Hierarchie zu tun gehabt haben. Das ist dort vermintes Gelände. Wie auch auch immer es nun gewesen sein mag: der bloße Haß gegen die Kirche als Institution geht an dem eigentlichen Problem vorbei, und er ist deshalb ein Übel. Siehe hierzu:

http://www.gender-diskurs.de/2020/11/informationen-zu-paedophilie-ephebophilie-androphilie-und-paederastie/

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