Über das Wesen des Krieges

26. Februar 2022

Der Schriftsteller und Offizier Ernst Jünger (1895-1998) setzte sich in seinen frühen Schriften vor allem mit seinen Erfahrungen im Ersten Weltkrieg auseinander. Im Krieg sah er ein Werk dunkler Kräfte, die tief in der Seele des Menschen verwurzelt seien und Schreckliches vollbrächten. Da der Mensch sich nicht ändern werde, werde es Kriege geben, solange es Menschen gibt. Man dürfe die Realität des Krieges daher nicht leugnen und sich in einen utopischen Pazifismus flüchten, sondern müsse sich auf sie vorbereiten, um nicht unterzugehen.

Über das Wesen des Krieges

Kommentar GB:

Die Weltsicht eines Ernst Jünger ist mir fremd; allerdings gibt es z. B. bei Sigmund Freud ebenfalls Überlegungen zur Frage des Krieges, die Beachtung verdienen.

Daß es aktuell ernste Gefahren und Gefährdungen gibt ist unbestreitbar – aber welche das konkret für uns hier sind, das ist bereits weniger klar, denn es gibt mehrere und unterschiedliche Antworten. Die aktuelle und kurzfristige außenpolitische Hauptgefahr ist zweifellos ein sich in Osteuropa anbahnender III. Weltkrieg, von dem niemand wissen kann, ob es eine Zeit danach noch geben wird, und innenpolitisch ist es die Islamisierung, weil sie die bisher vorhandenen europäischen Gesellschaften zersetzt und islamisch-reaktionär umformt, soweit dem nicht Einhalt geboten wird.

Die Dekadenzperiode – so scheint es mir  – ist auf eine historische Grenze gestoßen.

Aber was jetzt kommen mag, das ist im Zweifel zu fürchten.

 

 

 

 

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