Deutsch-russische Beziehungen

„Man hätte Putin wörtlich nehmen müssen“

27.03.2022

„Russland und Deutschland stehen sich so nah wie noch nie in ihrer Geschichte“. 17 Jahre ist es her, dass Wladimir Putin diesen Satz gesagt hat – begleitet von einer symbolischen Einladung: Der spätere Kreml-Lobbyist Gerhard Schröder durfte 2005 als erster deutscher Regierungschef an der Gedenkfeier zum Sieg über Hitlerdeutschland teilnehmen. Doch spätestens seit der Annexion der Krim und dem Donbass-Krieg 2014 verwandelte sich die Ostpolitik in eine „Frostpolitik“, mit der Zäsur am 24. Februar dieses Jahres, als Russland die Ukraine überfiel.

Der Historiker Stefan Creuzberger hat gerade eine umfassende Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen vorgelegt. Im Interview mit ntv.de erklärt er, was wir vom „Russlandversteher“ Konrad Adenauer lernen können, warum die Ostdeutschen noch 30 Jahre nach der Einheit Russland anders sehen als die Westdeutschen – und wieso er der „Zeitenwende“ von Olaf Scholz nicht recht traut.

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https://www.n-tv.de/politik/Man-haette-Putin-woertlich-nehmen-muessen-article23223441.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

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