Geopolitik: USA stufen Gewalt an Rohingya als Genozid ein

Stand: 21.03.2022 07:34 Uhr

Die US-Regierung will die Gewalt gegen die Rohingya in Myanmar offiziell als Völkermord einstufen. Vor fünf Jahren waren Hunderttausende Angehörige der muslimischen Minderheit vom Militär getötet oder aus dem Land vertrieben worden.

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/myanmar-genozid-101.html

mit

https://rtde.site/asien/134278-us-admiral-bereit-zu-kampf-und-sieg-gegen-china/

Kommentar GB:

Die USA stufen Gewalt an Rohingya als Genozid ein
Stand: 21.03.2022 07:34 Uhr…

Damit eröffnen die USA mitten im Ukraine-Krieg eine neue geopolitische Frontlinie gegen China, das Myanmar seiner nahen Interessenzone zurechnen dürfte, da es dort u.a. um den Zugang von Norden zum Golf von Bengalen geht, den die USA umgekehrt gerne strategisch blockieren würden. Die USA eröffnen sich damit und durch Berufung auf normative Begründungen die Möglichkeit, in Myanmar ggf. direkt militärisch zu intervenieren, oder zumindest damit zu drohen, um so politischen Druck auf Beijing auszuüben, der, würde er in der Taiwan-Frage ausgeübt, rasch zu einer Eskalaltion führen dürfte – und daher dort – noch – vermieden wird.

Zum Thema Rohingya siehe:

Erklärung

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