India fired missile into Pakistan by accident due to ‘technical malfunction’, defence ministry says

The incident, which may have been the first of its kind, immediately raised questions about safety mechanisms
Pakistan said the ‘imprudent launch’ had damaged property and put civilian lives at risk, accusing India of ‘callousness towards regional peace and stability’

Published: 11:11pm, 11 Mar, 2022

Updated: 11:44am, 12 Mar, 2022

https://www.scmp.com/news/asia/east-asia/article/3170205/india-fired-missile-pakistan-accident-defence-ministry-said

sowie:

Als wäre es heute geschrieben

Die Kissinger-Formel von 2014 für das Verhandlungsziel im Krieg um die Ukraine:„Nicht absolute Zufriedenheit, sondern ausgewogene Unzufriedenheit“ – Kernsätze aus Kissingers Analyse: Mit Russland kooperieren – Versöhnung suchen, nicht die Herrschaft einer Seite – Putin nicht dämonisieren – Was Putin erkennen sollte – Putin nicht von oben herab behandeln – Eine Lösung, wie sie möglich ist

Veröffentlicht: 16.03.2022, 09:20
von Dr. Klaus Peter Krause

https://www.freiewelt.net/blog/als-waere-es-heute-geschrieben-10088453/

Kommentar GB:

Solche technisch-organisatorischen Zufallsrisiken sollten nicht unterschätzt werden. Das Arble Archer – NATO-Manöver in der Reagan-Ära hat genau das gezeigt. Je kürzer die Vorwarnzeiten, desto brisanter werden solche Risiken. Dieser Gesichtspunkt spielt bei der Definition der jeweiligen Sicherheitsbedürfnisse eine sehr beträchliche Rolle.

Die seinerzeitige Bedrohung der Sowjetunion durch in der Türkei stationierte  US-Jupiter-Raketen wurde von Moskau mit dem Versuch der Stationierung eigener Mittelstreckenraketen auf Kuba beantwortet. Es kam unter Kennedy zur Kuba-Krise und zum Verzicht der SU auf Stationierung auf Kuba sowie nachfolgend dem stillschweigenden Abbau der US-Jupiter-Stellungen in der Türkei.

Dieser doppelte Verzicht lag im beiderseitigen Interesse.

Mit umgekehrter Reihenfolge wiederholte sich dieses Szenario unter Bundeskanzler Schmidt, der auf die Stationierung von sowjetischen SS-20 Mittelstreckenraketen in Abstimmung mit der NATO mit der Stationierung von Pershing-Mittelstreckenraketen reagierte und dabei in der BRD die Friedens- oder Kriegsangstbewegung gegen sich hatte; verständlicherweise zwar, aber geostrategisch dennoch irrig.

Wenn sich seit 1990 die NATO immer weiter nach Osten vorschiebt, dann ist vor diesem Hintergrund erkennbar, welche Besorgnisse geostrategischer Art daraus in Moskau erwachsen müssen, und zwar ganz unabhängig von irgendwelchen Personen. Man hätte das auf NATO-Seite wissen können und müssen, und es ist anzunehmen, daß es tatsächlich sehr genau gewußt wurde: also sind die zu erwartenden Folgen zumindest in Kauf genommen worden.

Moskau hatte die Wahl zwischen Nichtstun – wie bisher – und Hinnahme einer NATO-Mitgliedschaft auch der Ukraine mit der Folge einer zunächst noch potentiellen, aber ziemlich sicher erwartbaren Bedrohung durch Kurz- und Mittelstreckenraketen und einem militärischen Eingreifen unter Verletzung des Völkerrechts; diese Entscheidung ist getroffen worden, und zwar zu einem Zeitpunkt, in dem die Ukraine noch kein NATO-Mitglied war.

Daher zeichnet sich m. E. eine Lösung des Problems ab, indem erstens die Ukraine unter Wahrung ihrer Eigenstaatlichkeit politisch vollständig und dauerhaft neutralisiert wird und zweitens die umstrittenen Territorien (Donbass; Krim) förmlich aufgibt. Beispiele hierfür gibt es: vor allem die Schweiz, aber auch Österreich, Finnland und Schweden. –

 

 

 

 

 

 

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