Lieber kein Abkommen mit dem Iran als ein schlechtes Abkommen

Von Gastautor – 17. März 2022

Nachdem die Regierung Biden bei ihren Bemühungen, den Einmarsch Russlands in der Ukraine zu verhindern, eklatant gescheitert ist, wird sie ihren weltweiten Ruf als schwache Regierung durch die Vereinbarung eines weiteren fehlerhaften Atomabkommens mit dem Iran weiter festigen.

von Con Coughlin

Lieber kein Abkommen mit dem Iran als ein schlechtes Abkommen

Kommentar GB:

Geostrategisch betrachtet ist der russische Einmarsch in die Ukraine m. E. ein großer Erfolg der USA, und zugleich eine Niederlage für alle Europäer, weil sie die Kosten – im ökonomischen und im nicht-ökonomischen Sinne – tragen. Bei den Beziehungen zwischen Russland und dem Iran handelt es sich m. E. um ein taktisches Bündnis, das sich aufgrund des Arrangements der Interessenlagen im globalen Kontext, der wesentlich von den USA bestimmt wird, wie von selbst ergeben hat. Die Eigendynamik des Iran darf aber nicht unterschätzt werden, insbesondere im Hinsblick auf die atomaren Rüstungsanstrengungen des islamisch-schiitischen Regimes in Teheran. Die damit einhergehenden Risiken sind sehr erheblich und absolut ernst zu nehmen. Das durch den Iran explizit bedrohte Israel weiß das selbstverständlich, ebenso die USA. Hier droht ein weiterer militärischer Konflikt.

 

 

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