Springer-Chef Döpfner fordert NATO-Einsatz in der Ukraine

Dritter Weltkrieg wird in Kauf genommen

Springer-Chef Mathias Döpfner legt eine neue Lunte an das hochexplosive Gemisch der militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und den Donbas-Republiken. Er fordert einen NATO-Einsatz in der Ukraine. Eine direkte Konfrontation von NATO-Soldaten mit russischen Einheiten hätte aller Wahrscheinlichkeit nach den Dritten Weltkrieg zur Folge.

07.03.2022

https://www.freiewelt.net/nachricht/springer-chef-doepfner-fordert-nato-einsatz-in-der-ukraine-10088329/

und

https://www.freiewelt.net/nachricht/hans-georg-maassen-bild-will-uns-in-den-krieg-gegen-russland-treiben-10088325/

Kommentar GB:

Das ist das genaue Gegenteil dessen, was ich von Anfang an mit BESONNENHEIT meinte.

Der schlimmstmögliche Fall ist ein III. Weltkrieg, der sich schnell entzünden und global verbreiten könnte, wenn diese oder vergleichbare Schwellen (Waffenlieferungen z.B.) überschritten werden. Was die Ukraine jetzt braucht, das ist ein möglichst schnelles Ende der Kampfhandlungen in Verbindung mit einem tragbaren politischen Kompromiß. Nur so kann der Schaden für Europa insgesamt begrenzt werden.

Siehe hierzu:

Warum keine Flugverbotszone über der Ukraine?

und – mit etwas Erleichterung gelesen:

https://www.freenet.de/nachrichten/politik/baerbock-bekraeftigt-nato-entscheidung-gegen-flugverbotszone-40440612.html

Erinnerungen an die jüngste Geschichte der Ukraine:

https://de.wikipedia.org/wiki/Orange_Revolution

https://de.wikipedia.org/wiki/Euromaidan

Ohne diese Ereignisse (mit ihren innergesellschaftlich-ukrainischen Gründen, Sachverhalten und Folgen) und ohne die geopolitische und zeitlich vorgängige NATO-Osterweiterung samt einschlägigem Verhandlungsabbruch mit dem Kreml wäre es nicht zum Ukraine-Krieg gekommen. Putin hat den Krieg mit besonderer Bezugnahme auf die östlichen Provinzen ausgelöst und in diesem Sinne zu verantworten, aber die Lage, die ihn zu dieser Entscheidung gebracht hat, ist von anderen vorsätzlich und wissentlich geschaffen worden. Aus russischer Sicht hat Putin auf diese Lage reagiert.

 

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