Unsere Medien – seit 2014 auf seltsame Weise umgedreht

05. März 2022 um 16:09 Ein Artikel von: Albrecht Müller

Wie wir werden Sie auch vielen Menschen begegnen, die unhinterfragt glauben, was ihnen heute zum Gesamtkomplex Ukraine/Russland/NATO/USA aufgetischt wird. Wenn diese Ihre Mitmenschen noch ein bisschen bereit sind, hinzuschauen und zuzuhören, dann zeigen Sie ihnen doch zwei einschlägige Dokumente: ein Video mit Ausschnitten aus Monitorsendungen aus dem Jahr 2014 und einen Artikel der Süddeutschen Zeitung von 2019 über die Hintergründe der Wahl des jetzigen Präsidenten der Ukraine, Selenski. Albrecht Müller.

Unsere Medien – seit 2014 auf seltsame Weise umgedreht

und ergänzend:

Internetsperre zu Russia Today umgehen

sowie

Hartmut Krauss

https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/bnd-russland-ukraine-krieg-101.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

(…) Als die Zeichen bereits auf Krieg standen, war Bruno Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendienstes, vergangene Woche noch in die ukrainische Hauptstadt Kiew gereist. Als Signal der Solidarität und der Partnerschaft. Seine ukrainischen Kollegen hatten ihn zuvor am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz persönlich darum gebeten, den lange geplanten Besuch nicht abzusagen. Die Abreise des BND-Chefs allerdings gestaltete sich dann wesentlich schwieriger als geplant.

Am Mittwoch, 23. Februar, reiste Kahl mit einer kleinen Delegation per Flugzeug nach Kiew – der BND-Chef verfügt als einziger deutscher Behördenleiter über einen Dienstflieger. Das Flugzeug hob gleich wieder ab und flog in ein Nachbarland. Man wollte kein Risiko eingehen, dass es bei einem Raketenangriff zerstört oder gar dem russischen Militär in die Hände fallen könnte.

In Kiew wurden indes bereits die Koffer gepackt. Die deutsche Botschaft schloss vorübergehend, die Diplomaten zogen ab, und auch die deutschen Spione machten sich bereit für die Abreise. Die BND-Residentur wurde abgewickelt, brisante Dokumente und Datenträger vernichtet. Westliche Geheimdienste hielten zu diesem Zeitpunkt eine russische Invasion schon für sehr wahrscheinlich.“ (Hervorhebung von mir, H.K.)

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Nach Aussage des Sprechers des russischen Verteidigungsministeriums seien die Vorfälle auf dem Gelände des ukrainischen Atomkraftwerks auf einen Angriff einer ukrainischen Sabotagegruppe zurückzuführen. –

Zum Irrsinn der in D jetzt ausgebrochenen blau-gelben Euphorie Folgendes:

https://www.focus.de/panorama/welt/ausgebildet-von-ultranationalisten-und-neonazis-babushka-bataillon-in-der-ukraine-sind-auch-grossmuetter-bereit-fuer-den-waffen-kampf_id_54936090.html

Ausgebildet von Neonazis

Babuschka Bataillon“: In der Ukraine greifen jetzt auch Großmütter zur Kalaschnikow

(…) Das „Asow Regiment“ begann als Miliz, ist heute laut Medienberichten dem ukrainischen Innenministerium unterstellt und sogar offiziell Teil der Nationalgarde.

Es ist allerdings hochumstritten, gilt als rechtsextrem und fällt mit rassistischen Parolen auf. In ihrem Emblem prangt die „Wolfsangel“, ein Symbol, das auch von Nationalsozialisten in Deutschland genutzt wurde. Im Internet kursieren Videos von Asow-Teilnehmern, die den Hitlergruß zeigen.

Eine besondere Verbindung hat das Regiment zur Hafenstadt Mariupol. Seit es die Stadt 2014 von einer kurzen Besetzung pro-russischer Separatisten zurückerobert hatte, gilt es als „Verteidiger der Stadt“. –

Kommentar GB:

In Kriegszeiten ist es generell besonders schwierig, Informationen zu bewerten; man muß daher als Leser mit möglichen Fehlinformationen aller Art rechnen. Daher stelle ich alle diesbezüglichen Informationen aus allen Quellen ausdrücklich unter diesen Vorbehalt und bitte alle Leser darum, angemessen – und also nicht naiv – mit allen Informationen umzugehen. Alle Informationen können vielleicht zutreffen, oder eben: vielleicht auch nicht. Oft bleiben Ungewißheit oder auch Unvollständigkeit bestehen. Man muß das zu prüfen versuchen, was aber an Grenzen stößt. Das ist zu bedenken.

 

 

 

 

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