Historiker Michael Wolffsohn wird 75 Jahre alt

Er nimmt kein Blatt vor den Mund. Michael Wolffsohn lebt ein Leben zwischen Deutschland und Israel. Das traditionelle deutsche Judentum geht aus seiner Sicht zu Ende. Jetzt wird der Historiker 75 Jahre alt.

Von Gastautor – 10. Mai 2022

Wäre ich jünger, würde ich überlegen auszuwandern.“ Ist es Lust an der Provokation, die Michael Wolffsohn zu einer solchen Aussage bewegt? Oder empfindet der deutsch-jüdische Historiker die Situation in Deutschland wieder als wirklich so bedrückend?

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„In seinem im April vorgelegten Buch „Eine andere Jüdische Weltgeschichte“ blickt der Historiker aus einer ungewohnten Perspektive auf das Judentum. Als derzeit gefährlichste Form der Judenfeindschaft bezeichnet er den muslimischen Antisemitismus. Je mehr Menschen aus dem Nahen Osten nach Europa kämen, desto häufiger werde der Streit um Israel auch hier ausgetragen, so seine Analyse. In Europa finde der muslimische Antisemitismus offene Verbündete bei Linksextremen.“ (…)

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